In der ganzen Schweiz steht für die Kantonsregierungen Sparen auf dem Programm. Betroffen davon sind vor allem die Bildung, das Sozialwesen und kulturelle Angebote. Auf der anderen Seite beschenkt man Reiche mit Steuergeschenken. Gerechtigkeit sieht anders aus. Das Tragische an der ganzen Geschichte ist, dass die strukturellen Finanzprobleme der Kantone durch diese (im Verhältnis zum Defizit) kleinen Einsparungen nicht gelöst werden. Nur durch eine Erhöhung der Einnahmen, können die Kantone wieder schwarze Zahlen schreiben.

Auch die Linke im Kanton Schwyz kämpft gegen diesen Leistungsabbau und bringt Alternativen, um die Einnahmenseite zu stärken. Es ist wichtig, dass nicht die tiefen und mittleren Einkommensklassen die Steuergeschenke für die Reichen finanzieren müssen. Deshalb hat die SP Kanton Schwyz letzten Sommer die Zwillingsinitiativen für mehr Steuergerechtigkeit lanciert. Einerseits geht es um eine Entlastung für die Schwächsten in Form einer Anhebung der Steuereintrittsgrenze, andererseits sollen 60, statt nur 50 % der Dividenden bei mehr als 10% Aktienanteil versteuert werden müssen.

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Mehr als 4000 Unterschriften sind zusammengekommen: Foto vom Parteitag 2015