Geld spielt in der Politik unseres Landes eine immer grössere Rolle. Seien es nun riesige Abstimmungskampagnen oder ein Extrablattversand in jeden Haushalt. Möglich ist dies aber nur mit dem nötigen Kleingeld und das haben nicht alle. Schnell ist klar, in welche Richtung wir hinsteuern: Wer mehr Geld locker machen kann, bestimmt. Das sind fast schon amerikanische Verhältnisse. Beispielhaft sah man das bei der Gegenkampagne zur Erbschaftssteuer. Von Gewinnspielen zu inhaltlich höchst fraglichen Behauptungen auf Plakaten war alles da, aber in einer Menge, dass man förmlich vom Nein überflutet wurde. Kein Wunder, schenkt man sachlichen Argumenten keine Aufmerksamkeit mehr. Auch ohne Transparenz ist klar, dass hinter solchen Kampagnen Unternehmen oder Leute stecken, die Angst um ihr Geld haben und die Rahmenbedingungen für ihre Gier nicht verändern wollen.

Ich stehe dem allem höchst kritisch gegenüber. In einer echten Demokratie, wie sie auch immer wieder von allen Seiten hochgelobt wird, haben Bürger_innen das Recht zu wissen, wer wen unterstützt, wer wessen Wahlkampf finanziert oder wer mit wem wie in Verbindung steht.

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Deshalb sammelt die JUSO Kanton Schwyz Unterschriften für eine Transparenzinitiative. Diese fordert die Offenlegung von Interessenbindungen und politischen Budgets. Schluss mit Undurchsichtigkeit, die JUSO will Licht ins Dunkel bringen.