Die Flüchtlingsdramen im Mittelmeer nehmen immer drastischere Züge an und Europa hadert mit einer Lösung. Anstatt dass sich die europäischen Länder solidarisieren, setzten sie mehr und mehr auf Isolation und Abschottung. Doch das kann und darf nicht die Lösung sein. Es muss einen gerechten Verteilschlüssel geben, bei dem alle ihren Beitrag leisten. Nur ein geeintes Europa kann dieser Aufgabe gerecht werden. Scharmützel wie die Schweiz-EU Beziehungen oder Krisen wie diejenige mit Griechenland müssen aufhören.

Doch auch wenn Länder um uns herum die Grenzen faktisch dicht machen, müssen wir mit gutem Beispiel vorangehen und unsere humanitäre Tradition bewahren. Auch im Kanton Schwyz sind Lösungsvorschläge zur Bewältigung der Unterbringungsproblematik gefragt. Die medial bekannt gewordenen Vorschläge zur Quartierung in Privathaushalten oder kirchlicher Infrastruktur geht für mich, gerade auch in integrativer Hinsicht, in die richtige Richtung. Doch trotzdem ist zunehmend Fremdenfeindlichkeit und Hetzte Programm. Dagegen wehre ich mich konsequent und setze mich für eine solidarische Schweiz ein.